Statement vom 15.09.2018

Anton Hofreiter zu Kritik der Bundesregierung am "Brandbrief" von Bahnchef Lutz/notwendige Bahnreform

Zur Kritik des Bahnbeauftragten der Bundesregierung am „Brandbrief“ von Bahnchef Lutz und zu einer notwendigen Bahnreform, erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:

„Die bedrohliche Entwicklung der Bahn ist vor allem das Ergebnis der jahrelang verfehlten Verkehrspolitik mit dem Höhepunkt der letzten drei CSU-Verkehrsminister Ramsauer, Dobrindt und Scheuer. Sie haben die Bahn allenfalls als Jobbörse betrachtet und das Netz rosten lassen. Wenn jetzt das Verkehrsministerium Bahnchef Lutz für dessen Brandbrief kritisiert, zeigt das lediglich, dass die Bundesregierung die Probleme unter der Decke halten will. Auch bei der Bahn handelt der Verkehrsminister nach dem Prinzip: verschweigen, vertuschen, verschlafen.

Um der Bahnkrise wirklich schnell und wirksam zu begegnen, braucht es eine umfassende Bahnreform und eine Ausweitung von Netz und Angebot. Die Bahn muss endlich für komfortable, preisgünstige und pünktliche Zugverbindungen sorgen. Dafür muss sie das Schienennetz flicken und ausbauen. Investitionen in Übersee und teure Prestigeprojekte müssen endlich der Vergangenheit angehören.  Nur eine moderne, attraktive Bahn kann Baustein der nötigen Verkehrswende sein.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher