Statement vom 07.11.2018

Anton Hofreiter zu Kritik des EU-Rechnungshofs an Vorschlägen zur europäischen Agrarreform

Zu Kritik des EU-Rechnungshofs an den Vorschlägen zur europäischen Agrarreform erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:

„Der EU-Rechnungshof kritisiert zurecht, dass die Pläne der EU-Kommission nicht mehr sind, als alter Wein in neuen Schläuchen. Eine umweltfreundlichere Agrarpolitik bleibt ein Lippenbekenntnis, wenn nun ab 2020 wieder Milliardensubventionen an überwiegend industrielle Großbetriebe ausgeschüttet werden, statt an Bauern, die umweltfreundlich wirtschaften. Das Versprechen von EU-Agrarkommissar Hogan, Klimaschutz mehr zu fördern, ist pseudogrüne Augenwischerei. Wie auch der Wissenschaftliche Beirat des Landwirtschaftsministeriums fordern wir, dass ab 2020 gezielt all jene Bäuerinnen und Bauern stärker unterstützt werden, die eine natur- und tierfreundliche Landwirtschaft betreiben. Leider ist diese Einsicht und Notwendigkeit bisher weder bei der Kommission noch bei Julia Klöckner angekommen.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher