Statement vom 21.05.2019

Anton Hofreiter zu Nitrat im Grundwasser/Düngeverordnung

Zu aktuellen Mahnungen der EU-Kommission hinsichtlich des schädlichen Nitrats im Grundwasser erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:

„Die Bundesregierung spielt mit unserer Gesundheit und der Wasserqualität. Durch ihr Nichts-Tun liegt bereits über ein Viertel des Grundwassers in Deutschland über dem Grenzwert für Nitrate. Darüber hinaus riskiert die Regierung mit ihrer Totalverweigerung millionenschwere Strafzahlungen an Brüssel und höhere Wasserkosten für die Verbraucher. Das ist unverantwortlich gegenüber Mensch und Umwelt. Ministerin Klöckner darf nicht länger bei der Reform der Düngeverordnung auf der Bremse stehen. Sie muss endlich wirksame Maßnahmen auf den Tisch legen, um die Gülle-Fluten deutlich zu reduzieren und die Wasserqualität in Deutschland zu schützen. Dafür brauchen wir eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Mit einer industriellen Massentierhaltung können die Felder im Umfeld die Nitratmengen nicht aufnehmen, am Ende verschmutzt es Grundwasser, Flüsse und Seen. Deshalb braucht es eine flächengebundene Tierhaltung.“

 

 

 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher