Statement vom 30.06.2021

Anton Hofreiter zum Extremwetter

Zu den aktuellen Extremwetterereignissen aufgrund der sich weiter verschärfenden Klimakrise erklärt der Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter:

„Die Klimakrise bekommt Deutschland immer heftiger zu spüren. Nach wochenlanger Trockenheit bedrohen nun tagelange schwere Unwetter die Existenz vieler Menschen. Es sind nicht mehr nur Bilder von nie dagewesenen Hitzewellen in Westkanada, unüberschaubaren Waldbränden in Westsibirien oder den schmelzenden Polkappen in der Arktis, die uns die Klimakrise vor Augen führen. Die verstörenden TV-Bilder kommen auch aus Stuttgart, Landshut oder Bochum. Wir stehen bereits mitten in der Klimakrise. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Wir müssen unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen. Nur Veränderung schafft Sicherheit und sichert unsere Freiheit.

Es ist eine Bedrohung unserer Zukunft, dass die Union mit Armin Laschet beim Klimaschutz weiterhin plan- und ambitionslos dasteht. Er will zu spät raus aus der Kohle, blockiert die Windkraft mit einer widersinnigen Abstandsregelung und verstolpert die Mobilitätswende. Der Kampf gegen die Klimakrise ist die größte Aufgabe unserer Generation. Deutschland braucht jetzt einen umfassenden, verbindlichen und sozial gerechten Plan für den Klimaschutz. Mit einer Ausbauoffensive für Erneuerbare, mit einer Mobilitätswende die alle mitnimmt, mit einem klimaneutralen Umbau der Industrie.“