Statement vom 18.06.2019

Anton Hofreiter zum Masterplan der Deutschen Bahn

Zu aktuellen Berichten über einen Masterplan von Bahn-Chef Lutz erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender: 
 

„Es ist gut, dass sich die Bahn wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren will und nicht länger Geld in abenteuerliche Investitionen außerhalb Deutschlands verpulvert. Die Bahn ist der zentrale Baustein für eine Verkehrswende; nur mit einer guten, pünktlichen und zuverlässigen Bahn können die Klimaziele im Verkehrssektor eingehalten werden. Dazu braucht es mehr Züge, ein besseres Schienennetz, eine höhere Pünktlichkeit. Die Bundesregierung darf nicht länger untätig als Zuschauer am Seitenstreifen stehen, sondern muss die Bahn bei dieser Mammutaufgabe unterstützen. Dafür muss die Bundesregierung deutlich mehr Geld für die Bahn bereitstellen. Kurzfristig müssen die Ausgaben für die Bahn verdoppelt, mittelfristig eher vervierfacht werden. Damit das Geld nicht in ineffizienten Strukturen versickert, braucht es gleichzeitig einen Neustart für die Bahn. Das zersplitterte Zuständigkeits-Chaos der Deutschen Bahn AG von zu vielen kleinen Tochter-Gesellschaften muss neu geordnet werden, denn durch Konkurrenz und Reibung zwischen DB-Töchtern entstehen unnötige Verluste.“
 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher