Statement vom 18.05.2018

Anton Hofreiter zum Schutz des Wattenmeers

Zu Deutschlands Übernahme des Vorsitzes der trilateralen Kooperation zum Schutz des Wattenmeers erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:

"Zum Schutz der Wattenmeere trägt Bundesumweltministerin Svenja Schulze als Chefin der trilateralen Kooperation eine besondere Verantwortung. Sie muss sich vehement für eine verträgliche Fischerei und Schifffahrt in diesen sensiblen Lebensräumen engagieren, denn die außerordentliche Tier- und Pflanzenvielfalt im Watt steht weiterhin auf der Kippe.

Wenn Svenja Schulze auf der Wattenmeerkonferenz gegenüber den Nachbarstaaten glaubwürdig sein will, muss sie sich auch ernsthaft um den Meeresschutz in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) kümmern. Und da haben ihr die Vorgängerregierungen einen dicken Stapel Hausaufgaben hinterlassen. Die Bundesumweltministerin muss handfeste verbindliche Maßnahmen in den Meeresschutzgebieten entwickeln und  sich dafür im Zweifel auch gegenüber Fischereiwirtschaft, Bergbau und Bundeswehr stark machen."