Statement vom 19.11.2020

Anton Hofreiter zur Studie des BMVI zum Ausbau des Ladestellennetzes

Zur Studie der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums erklärt der Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter:

„Wenn die Bundesregierung beim Thema Ladestellennetz weiter auf dem Standstreifen parkt, bremst sie die Modernisierung der Autoindustrie und den Hochlauf der Elektromobilität aus. Der schleppende Ausbau ist ein Armutszeugnis für die Bundesregierung, die sich vor genau einem Jahr mit ihrem Masterplan Ladeinfrastruktur zu einem klaren Ausbauplan bekannt hatte. Sogar die selbst beauftragten Fachleute zeigen nun, dass die bisherigen Anstrengungen zum Ladestellenausbau nicht ausreichen.

Ausgerechnet beim Autogipfel in dieser Woche hat sich die Bundesregierung nun auch noch von ihrem eigenen Masterplan verabschiedet. Mit dieser orientierungslosen Verkehrspolitik droht eine Verkehrswende krachend zu scheitern. Wir brauchen endlich einen verbindlichen Plan für ein engmaschiges, günstiges und bedienerfreundliches Ladestellennetz. Dazu gehört es mindestens, dass Regierung und Industrie ihren eigenen Masterplan umsetzen. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur muss von der Theorie in die Praxis kommen.“