Statement vom 03.07.2018

Beate Müller-Gemmeke zum Mindestlohn

Zur Untersuchung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) zu Mindestlohn und Wirtschaftsleistung erklärt Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für Arbeitnehmerrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik:

"Die Studie ist ein klarer Beleg dafür, dass mit dem gesetzlichen Mindestlohn ein notweniger Ordnungsrahmen geschaffen wurde, von dem die Beschäftigten und die Wirtschaft gleichermaßen profitieren.

Die Bundesregierung muss darauf aufbauen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen so ändern, dass der Ermessensspielraum der Mindestlohnkommission größer wird und so der Mindestlohn auch über die Tarifentwicklung hinaus deutlich steigen kann.

Denn in konjunkturell guten Zeiten ist das sozialpolitisch und ökonomisch geboten. Das erleichtert die Existenzsicherung unterer Einkommensgruppen, schützt die Beschäftigten und sichert den Wohlstand."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher