Statement vom 15.09.2020

Beate Müller-Gemmeke zur Forderung des DGB, ein Recht auf Homeoffice für Beschäftigte einzuführen

Zur Forderung des DGB, ein Recht auf Homeoffice für Beschäftigte einzuführen, erklärt Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik:

„Es ist höchste Zeit, dass aus einem Privileg für wenige endlich ein Recht auf Homeoffice und mobile Arbeit für viele wird. Wenn es die Arbeit zulässt, sollen Beschäftigte von zuhause aus oder an einem anderen selbstgewählten Ort arbeiten können. Homeoffice oder mobiles Arbeiten darf dabei immer nur freiwillig und alternierend sein. Notwendig sind klare Regeln, um Beschäftigte vor Entgrenzung zu schützen. Beim Homeoffice geht es darum, Freiheit für die Beschäftigten zu ermöglichen. Arbeit soll besser ins Leben passen. Außerdem kann Homeoffice auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Denn laut Greenpeace könnten mehr als fünf Millionen Tonnen an Treibhausgasen pro Jahr eingespart werden, wenn 40 Prozent der Beschäftigten an zwei Tagen in der Woche von zu Hause aus arbeiten würden.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Beate Müller-Gemmeke
Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik Koordinatorin Gewerkschafts- und Sozialbeirat