Statement vom 19.07.2019

Beate Müller-Gemmeke zur IW-Studie zur Finanzierung der beruflichen Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen durch die Bundesagentur für Arbeit

Zur IW-Studie zur Finanzierung der beruflichen Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen durch die Bundesagentur für Arbeit erklärt Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik:

„Dass die Bundesagentur zwar insgesamt für Qualifizierungsmaßnahmen immer mehr Geld ausgibt, Langzeitarbeitslose davon aber kaum profitieren, zeigt, dass in der Arbeitsförderung etwas grundlegend schief läuft. Menschen, die lange arbeitslos sind, dürfen nicht aufs Abstellgleis gestellt werden. Sie dürfen nicht nur verwaltet werden, sondern müssen sich sinnvoll qualifizieren und weiterbilden können. Nur so haben sie überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt.

Langzeitarbeitslose müssen die gleichen Chancen auf Aus- und Weiterbildung bekommen. Viel zu oft werden sie aber nur mit kurzfristigen Maßnahmen von der Stange abgespeist, die sie keinen Schritt weiterbringen. Hier muss dringend Problembewusstsein geschaffen werden. Die Arbeitsförderung muss endlich konsequent neu ausgerichtet werden.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher