Statement vom 31.10.2018

Bettina Hoffmann zur heutigen Debatte über EU-Verbot von Einwegplastik und Signale der Bundesregierung

Zur heutigen Debatte im Ausschuss der EU-Botschafter über das EU-Verbot von Einwegplastik und die entsprechenden Signale von Seiten der Bundesregierung erklärt Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik:

„Endlich ist auch die Bundesregierung aufgewacht und unterstützt den EU-Vorschlag zur Reduzierung von Plastikmüll. Dieses Signal war längst überfällig, mehr als ein erster Schritt ist das aber nicht. Um die stetig wachsende Plastikflut einzudämmen, braucht es mehr als ein paar Verbote von einzelnen Wegwerfprodukten. Zu Coffe-to-go-Bechern oder überflüssigen Doppelt- und Dreifachverpackungen sagt die EU-Richtlinie nichts, dabei fällt hier der meiste Müll an.

Die Bundesregierung darf jetzt nicht wieder stehen bleiben. Sie muss auch den zweiten und dritten Schritt gehen und beispielsweise eine verbindliche Abgabe auf Coffee-to-go-Becher, Plastiktüten und Take-away-Essensverpackungen einführen. Bis 2030 müssen wir den Verpackungsmüll im Vergleich zu heute auf 110 Kilo pro Kopf halbieren. Wir brauchen endlich ambitionierte Ziele für eine grundlegende Plastikwende.“

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