Statement vom 11.08.2020

Britta Haßelmann zu Berichten, wonach Mitarbeiter des FDP-Bundestagsabgeordneten Gero Hocker Firmenvertretern Auftritte mit ihm verkauft haben sollen

Zu Berichten, wonach Mitarbeiter des FDP-Bundestagsabgeordneten Gero Hocker Firmenvertretern Auftritte mit ihm verkauft haben sollen, erklärt Britta Haßelmann, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin:

„Die Vorwürfe gegen Gero Hocker wiegen schwer. Wenn ein Abgeordneter Videos mit der Tabakwirtschaft als Werbung produziert und Mitarbeiter seines Büros offensichtlich dafür Geld bekommen, dann ist das schamlos und es schadet dem Ansehen des gesamten Bundestages. Das hat nichts mit freier Mandatsausübung oder legitimer Interessenvertretung zu tun. Gero Hocker muss zu den Vorwürfen Stellung nehmen und sofort für Aufklärung sorgen. Wenn für die Produktion der fraglichen Videos die extern beauftragte Firma keine Bezahlung durch den Abgeordneten erhalten haben sollte, stellt sich auch die Frage nach der unzulässigen Annahme von Vorteilen. Auch die FDP-Bundestagsfraktion muss ein Interesse daran haben, dass das Ganze umgehend aufgeklärt wird.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher