Statement vom 29.01.2020

Chris Kühn und Filiz Polat zur rassistischen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Zur heute vorgestellten Umfrage sowie dem Rechtsgutachten der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zur rassistischen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt erklären Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik, und Filiz Polat, Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik:

Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:
„Die Untersuchung bringt Licht ins Dunkel der alltäglichen rassistischen Diskriminierung auf unseren ohnehin angespannten Wohnungsmärkten. Der Weg zu wirklicher Teilhabe aller Menschen beim Wohnen ist noch weit, wenn ganze 41 Prozent der Befragten Bedenken hegen, eine Wohnung an eingewanderte Menschen zu vermieten. Die klaren Diskriminierungsverbote, die bei Stellenbesetzungen gang und gäbe sind, müssen auch beim Grundrecht Wohnen gelten.“

Filiz Polat, Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik:
„Die Ergebnisse der Studie sind alarmierend. Diskriminierung und Rassismus sind leider auch auf dem Wohnungsmarkt weit verbreitet. Diversität ist Normalität in Deutschland, es wird Zeit, dass sie auch gestärkt und gelebt wird. Das muss auch die Bundesregierung endlich erkennen und dementsprechend handeln.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Foto von Filiz Polat MdB
Filiz Polat
Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik