Statement vom 26.08.2020

Chris Kühn zu den Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Entwicklung der Immobilienpreise

Zu den Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Entwicklung der Immobilienpreise erklärt Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:

„Die neusten Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen schwarz auf weiß die verfehlte Wohnungspolitik der Bundesregierung. Selbst die Corona-Krise vermag die Explosion der Immobilienpreise nicht zu stoppen. Mieten und Immobilienpreise kennen auch in dieser außergewöhnlichen Situation nur eine Richtung – nach oben.

Günstiger Wohnungsbau ist kaum noch möglich, hohe Bodenpreise tragen gerade in wachsenden Regionen zu den steigenden Kosten für den Wohnungsbau und -kauf bei. Wir brauchen eine neue und aktive Bodenpolitik, um endlich langfristig bezahlbaren Wohnraum bereitstellen zu können und kommunale Gestaltungsspielräume zu stärken. Durch einen gemeinnützigen Bundesbodenfonds muss der Bund Kommunen wieder in die Lage versetzen, öffentliche Räume und die Nutzung von Boden im Sinne des Gemeinwohls zu stärken.“

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