Statement vom 19.09.2018

Chris Kühn zu Steueranreizen für den Wohnungsbau

Zum heutigen Kabinettsbeschluss zu Steueranreizen für Wohnungsbau erklärt Chris Kühn, Sprecher für Wohnungspolitik:

„Billig bauen, heißt nicht automatisch billig mieten. Wenn die Wohnungen zu Marktmieten vermietet werden können, nützt auch die Gebietsbegrenzung nichts. Die Bundesregierung verteilt hier Steuergelder an private Investoren, ohne dafür eine Gegenleistung zu verlangen. Für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist das das falsche Instrument. Durch eine derartige Gießkannenförderung wird nicht eine einzige bezahlbare Wohnung mehr gebaut werden. In der letzten Legislaturperiode hat die SPD das noch abgelehnt. Jetzt ist sie wieder einmal vor der Union eingeknickt.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher