Statement vom 11.07.2018

Chris Kühn zum heutigen Kabinettsbeschluss zum sozialen Wohnungsbau

Zum heutigen Kabinettsbeschluss zum sozialen Wohnungsbau erklärt Chris Kühn, Sprecher für Wohnungspolitik: 

Die Bundesregierung tut nichts gegen den anhaltenden Rückgang des sozialen
Wohnraums und führt damit ihre verantwortungslose Wohnungspolitik fort. Die
Bundesmittel für sozialen Wohnungsbau stagnieren auf einem viel zu niedrigem
Niveau, die 25.000 neuen Sozialwohnungen sind nur ein Tropfen auf dem
heißen Stein. Unter dem Strich verlieren wir weiter Sozialwohnungen, obwohl
der Bedarf steigt. Wir Grünen fordern ein neues Investitionsprogramm des
Bundes. Mit unserem Konzept des Investitionsprogramms „Neue
Wohngemeinnützigkeit“ schaffen wir in den nächsten zehn Jahren eine Million
zusätzliche Wohnungen zu günstigen Mieten und verdoppeln damit das Angebot
bezahlbaren Wohnraums. So finden auch Polizistinnen, Krankenpfleger, junge
Familien und Rentnerinnen eine Mietwohnung, die sie sich jetzt und auch in
Zukunft leisten können.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher