Statement vom 11.03.2020

Chris Kühn zur Bauakademie

Nach dem Rückzug von Florian Pronold als Leiter der Bauakademie erklärt Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:

„Bundesbauminister Seehofer hat einen Scherbenhaufen bei der Bauakademie produziert, der aufgeräumt gehört. Die Bauakademie wurde zum Schaden in der Sache gegen die Wand gefahren, bevor sie überhaupt richtig starten konnte. Ein wirksames Management gab es von Seiten des Bauministeriums zu keiner Zeit. Es erweist sich als schwere Hypothek, dass der Bauakademie ein wirkliches inhaltliches Konzept fehlte. Dieses hätte auch mit Blick auf die Personalquerelen einen klaren Kurs vorgegeben und für Transparenz gesorgt. Wir wollen endlich Verlässlichkeit, inhaltliche Klarheit und Transparenz für die Bauakademie. Der zunächst gute Prozess zur Bauakademie ist unter Seehofer nicht weitergeführt worden. Dies war ein großer Fehler, wie sich spätestens jetzt zeigt. Die Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie ist eines der wichtigsten baukulturellen Projekte der Bundesrepublik. Hier wurde von Seiten des Bauministeriums unnötig Zeit vertan. Der Bauminister lässt ein echtes Interesse an dem Projekt missen. Seehofer muss jetzt retten, was noch zu retten ist. Es braucht jetzt einen strukturellen und inhaltlichen Neustart bei der Bauakademie. Die Bauakademie sollte in die Bundesstiftung Baukultur integriert werden um das Projekt schnell aufs Gleis zu setzen.“

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