Statement vom 01.07.2020

Chris Kühn zur Bilanz des Neubaus von Sozialwohnungen in Deutschland

Zur Bilanz des Neubaus von Wohnungen und Sozialwohnungen in Deutschland des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) erklärt Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:

„Der Niedergang im sozialen Wohnungsbau setzt sich weiter fort. Die neuesten Zahlen sind alarmierend und belegen die dramatische Unterversorgung in diesem Bereich. Jetzt zeigt sich, wie fatal es war, dass der soziale Wohnungsbau nicht Teil des Konjunkturpaketes dieser Bundesregierung ist. Hier wurde eine große Chance für mehr soziale Gerechtigkeit beim Wohnen vertan. Bauminister Horst Seehofer hat sich nicht wirksam für eine Berücksichtigung eingesetzt.

Es braucht mit der von uns Grünen vorgeschlagenen „Neuen Wohngemeinnützigkeit“ einen Impuls für den geförderten Wohnungsbau. Damit ließen sich zielgerichtet Unternehmen unterstützen, die auf sozialen Wohnungsbau setzen, statt auf Renditen zu schielen. So ließe sich auch sicherstellen, dass in den nächsten zehn Jahren eine Millionen zusätzliche, dauerhaft bezahlbare Wohnungen geschaffen werden.“