Statement vom 18.09.2019

Chris Kühn zur heute veröffentlichten Studie „Sozialer Klimaschutz in Mietwohnungen“ des ifeu-Institus Heidelberg

Zur heute veröffentlichten Studie „Sozialer Klimaschutz in Mietwohnungen“ des ifeu-Institus Heidelberg erklärt Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:

„Die Studie zeigt, dass Klimaschutz im Gebäudebereich mit dem Mieterschutz vereinbar ist, wenn der Bund den entsprechenden Rahmen setzt. Davon hängt ab, ob Gebäudeeigentümer und Wohnungsunternehmen zielgenau und wirtschaftlich in die Zukunft investieren können, ohne Mieterinnen und Mieter unnötig zu belasten. Heute kann mit acht Prozent ein Vielfaches auf die Miete aufgeschlagen werden. Das ist unnötig hoch und überfordert viele Mieterinnen und Mieter. Außerdem bringt es dringend notwendige Klimaschutzmaßnahmen zu Unrecht in Misskredit. Warmmietenneutrale Modernisierung ist möglich, wenn der politische Wille da ist. Doch die Bundesregierung sitzt das Problem lieber aus und wälzt die Kosten auf die Mieterinnen und Mieter ab. Wir schlagen mit unserem Konzept „Faire Wärme“ ein 7-Milliarden-Euro-Programm für Klimaschutz im Gebäudebereich vor, das einen guten Ausgleich zwischen Vermietern, Mietern und dem Staat schafft.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher