Statement vom 29.05.2019

Chris Kühn zur Zahl der neugebauten Wohnungen

Zu aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Zahl der neugebauten Wohnungen erklärt Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:  

"Der leichte Anstieg von 0,4 Prozent beim Wohnungsneubau ist mickrig. Die Bundesregierung wird damit ihre selbstgesteckten Ziele von 1,5 Millionen neugebauten Wohnungen und Eigenheimen in dieser Wahlperiode verfehlen. Hinzu kommt zudem, dass zu viele der neu gebauten Wohnungen im hochpreisigen Segment entstehen. Das hilft den Menschen mit mittleren und unteren Einkommen nicht, eine Wohnung zu finden.

Der Fachkräftemangel im Baugewerbe ist das Nadelöhr. Hier muss der Bauminister Seehofer endlich mit dem Innenminister Seehofer über eine realistische Einwanderungspolitik sprechen. Ich erwarte von dieser Bundesregierung, dass sie endlich eine Initiative für die Fachkräftegewinnung im Baugewerbe voranbringt.

Außerdem braucht es eine Offensive für die Innenentwicklung im Bestand. Wir fordern die Förderung für Dachaufstockungen und Wohnraum über Supermärkten. In der Nachverdichtung schlummert ein Potenzial von über 2,7 Millionen Wohnungen.“