Statement vom 08.06.2020

Christian Kühn zur Studie des Regensburger Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft

Zur Studie des Regensburger Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft erklärt Christian Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:

"Das Erreichen der Pariser Klimaziele rückt für die Bundesregierung in immer weitere Ferne. Dabei sind einige Maßnahmen bereits jetzt ohne zeitraubende Innovationen zügig umsetzbar. Das Potenzial des passiven Klimaschutzes ist in diesem Zusammenhang riesig. Die von der Bundesregierung geplanten Fördermittel für die energetische Sanierung von Gebäuden reichen jedoch nicht annähernd aus, um diese Aufgabe zu bewältigen. Auch die zusätzliche Milliarde Euro, die im Konjunkturpaket beschlossen wurde, wirkt wie ein Trostpflaster. Statt 1,5 Milliarden Euro gibt es nun 2,5 Milliarden Euro für die Hausbesitzer an Förderung. Hier hat es die Bundesregierung erneut verpasst, ein deutliches Zeichen zu setzen.

Wir Grünen fordern eine Verdreifachung des bestehenden Fördervolumens für erneuerbare Wärme, energetische Gebäudesanierung und energieeffizienten Neubau. Es ist einfach zu wenig ,Wumms‘ bei der Bundesregierung beim Klimaschutz im Gebäudebereich.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher