Statement vom 11.02.2021

Claudia Müller und Erhard Grundl zur Verzögerung der Neustarthilfe für Soloselbstständige

Zur Verzögerung der Neustarthilfe für Soloselbstständige erklären Claudia Müller, Mittelstandsbeauftragte, und Erhard Grundl, Sprecher für Kulturpolitik:

Claudia Müller, Mittelstandsbeauftragte:
„Minister Scholz und Altmaier brechen schon wieder ein Hilfe-Versprechen an Soloselbstständige. Ausgerechnet die Soloselbstständigen, Freiberufler und Kleinstunternehmerinnen nach hinten zu schieben, ist zynisch. Ihnen steht das Wasser bereits bis zum Hals, denn ihre Reserven sind aufgebraucht. Die Minister erweisen der Gründerinnenrepublik und dem Wirtschaftsstandort Deutschland damit einen Bärendienst. Erneut große Ankündigungen, die dann nicht gehalten werden, bringen weiteren Vertrauensverlust.“

Erhard Grundl, Sprecher für Kulturpolitik:
„Es ist zu befürchten, dass die Neustarthilfen nicht nur wieder zu spät kommen, sondern auch, dass viele Künstlerinnen und Künstler mit hybridem Einkommen erneut ausgeschlossen sind. Ein Unternehmerlohn für Soloselbständige, der unmittelbar ankäme, ist noch immer nicht in Sicht.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher