Statement vom 10.10.2019

Claudia Müller zur Landstromversorgung

Zur angekündigten Förderung der Landstromversorgung für Kreuzfahrt- und Containerschiffe in Deutschlands Häfen durch die Bundesregierung erklärt Claudia Müller, Sprecherin für maritime Wirtschaft:

"Die Bundesförderung für Landstromanlagen ist zu begrüßen. Jetzt geht es darum, dass diese Ankündigungen nicht nur Lippenbekenntnisse bleiben. Die Bundesregierung muss sicherstellen, dass Förderungen rasch ausgezahlt werden und die Nutzung von Landstromanlagen notfalls auch verpflichtend gemacht wird, die Reeder und Häfen müssen investieren und technisch aufrüsten, damit die Landstromversorgung auch breitflächig möglich wird.

Für die Senkung der schädlichen Schiffsemissionen in den Häfen ist der Landstrom eine wichtige, aber eben nur eine, Maßnahme von vielen. Ich fordere von der Bundesregierung, dass noch mehr passiert. So hat kürzlich eine Anfrage ergeben, dass die Bundesregierung nicht einmal einen Überblick über die Emissionen in den deutschen Kreuzfahrthäfen hat. Diese sind jahrelang durch eine Zunahme der Schiffsanläufe deutlich angestiegen, aber die Bundesregierung hat das nicht interessiert. Jetzt ist dringend Zeit zum Handeln - im Sinne der Touristen und Anwohner in den Hafenorten."

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