Statement vom 30.12.2019

Matthias Gastel zur Mehrwertsteuersenkung auf Fahrkarten im Bahnfernverkehr

Zur Mehrwertsteuersenkung auf Fahrkarten im Bahnfernverkehr per 1. Januar 2020 erklärt Matthias Gastel, Sprecher für Bahnpolitik:

„Die Mehrwertsteuersenkung ist ein erster Schritt, um Wettbewerbsnachteile gegenüber dem Flugzeug abzubauen und mehr Fahrgäste für den Schienenverkehr zu gewinnen. Damit zieht Deutschland endlich dem Großteil der EU-Länder nach. Auf dieser einen Maßnahme in Richtung Verkehrswende darf sich die Bundesregierung aber nicht ausruhen. Wir brauchen endlich auch eine Senkung der Trassengebühr im Eisenbahnverkehr wie in den meisten europäischen Staaten, um Spielräume für weitere Preissenkungen zu gewinnen. Auch muss der Deutschland-Takt als das bahnpolitische Kernprojekt dieser Bundesregierung endlich entschlossen umgesetzt werden. Dafür braucht es deutlich höhere Investitionen in den Aus- und Neubau leistungsfähiger Schienenwege. Zudem braucht es mehr Sprinterverbindungen und Nachtzüge auf den langen europäischen Verbindungen, um im Wettbewerb mit den Billigfliegern ein klimaschonendes Alternativangebot entgegensetzen zu können. Nur wenn die Bundesregierung alle Hebel in Bewegung setzt, hat die Verkehrswende in den 2020er-Jahren eine realistische Chance auf Umsetzung.“

 

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