Statement vom 08.08.2019

Katrin Göring-Eckardt zur Veröffentlichung des IPCC Berichts

Anbei erhalten Sie Auszüge aus dem heutigen Statement der Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt zur Veröffentlichung des IPCC Berichts:

„Der Bericht ist ein weiteres Alarmsignal. Die Bundesregierung ist am Zug. Am 20. September soll das Klimakabinett tagen. Ich erwarte, dass dort wirklich relevante Vorschläge gemacht werden, kein Kleinklein mehr, keine Mini-Schritte, sondern relevante, klare Vorschläge zum Kohleausstieg, zur Verkehrswende und zur Flächennutzung. Denn das zeigt der Bericht eben auch: Wir müssen anders mit unseren Flächen umgehen. Dazu gehört eine andere Landwirtschaft in unserem Land. Das bedeutet auch, dass die EU-Mittel für die Landwirtschaft eben nicht mehr nach Fläche gezahlt werden und für Intensivlandwirtschaft und Masse, sondern für Klasse. Dazu gehört auch, dass wir unsere Wälder in den Fokus nehmen, dass wir ernst nehmen, dass zunehmend Wald abstirbt und wir nun wirklich investieren. Keine Baumplantagen mehr, sondern Mischwald. Auch nicht mehr überall Forstwirtschaft, sondern eben auch mal fünf Prozent des Waldes als Urwald wachsen lassen, damit ein CO2-Speicher auch funktioniert. Der Bericht zeigt: Wir brauchen jetzt eine Regierung, die wirklich beherzt handelt. Unsere Vorschläge liegen auf dem Tisch."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher