Statement vom 12.02.2020

Kordula Schulz-Asche zu Pflege- und Entlastungsbudgets

Zum Diskussionspapier des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung zu Pflege- und Entlastungsbudgets erklärt Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Pflegepolitik:

"Pflegebedürftigkeit ist ein existenzieller Einschnitt für die betroffenen Menschen. Häufig verändert sich nicht nur das Leben des pflegebedürftigen Menschen, sondern auch das seiner Angehörigen, die sich dann durch ein bürokratisches Dickicht schlagen, um die notwendige Unterstützung zu organisieren. Der Vorschlag des Pflegebevollmächtigten ist ein Schritt in die richtige Richtung und folgt damit teilweise unseren Ideen. Wir wollen ein unabhängiges Case-Management einführen, das die pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörige entsprechend des individuellen Bedarfs informiert, berät und -falls notwendig - bei der Auswahl der Leistungen begleitet. Darüber hinaus wollen wir den Kommunen mit mehr Steuerungs- und Planungskompetenzen ermöglichen, besser als heute dafür sorgen zu können, dass die notwendigen pflegerischen Angebote vor Ort tatsächlich vorhanden sind. Denn gesetzliche Ansprüche, die nicht genutzt werden können, sind Papiertiger, aber keine Garantie für gute Pflege."

 

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