Statement vom 31.03.2020

Katrin Göring-Eckardt zu Atemschutzmasken

Zur Debatte um Atemschutzmasken erklärt die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt:

„Das Tragen von Atemschutzmasken in gut besuchten Räumen, etwa beim Einkauf im Supermarkt oder in der vollen Straßenbahn, kann als Akt der Solidarität vorübergehend sinnvoll sein. So können wir andere schützen, falls wir selbst ansteckend sind, es aber gar nicht wissen.

Ein flächendeckender Einsatz macht nur dann Sinn, wenn es ausreichend Masken für alle gibt. Priorität muss zunächst die Lieferung von Schutzmasken an Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen sein. Dort werden sie dringend gebraucht. Die Bundesregierung sollte jetzt mit Hochdruck die Produktion der Schutzausrüstung vorantreiben.

Wenn die Kontaktbeschränkungen gelockert werden und wir wieder häufiger unsere Wohnungen verlassen, müssen genügend Atemschutzmasken für alle verfügbar sein, damit das Tragen für die Pandemiezeit eine Selbstverständlichkeit wird.“