Statement vom 14.09.2019

Erhard Grundl zur Debatte um die Kulturpolitik der designierten EU-Kommission

Zur Debatte um die Kulturpolitik der designierten EU-Kommission erklärt Erhard Grundl, Sprecher für Kulturpolitik:

"Der Kulturkampf von rechts läuft auf Hochtouren und bei Ursula von der Leyen fällt der Posten des bisherigen Kommissars für Kultur und Bildung mal eben durchs Raster! Anstatt die Kultur prominent im Namen zu führen und damit ihre Bedeutung zu demonstrieren, wird sie häppchenweise an andere Kommissare delegiert, etwa an die neue Kommissarin für Innovation und Jugend, die den "Schutz des kulturellen Erbes und die Förderung der Kreativindustrie" mal eben mitmachen soll. Das ist ein großer Fehler und eine Abwertung der Kultur, die schon jetzt auf europäischer Ebene zu kurz kommt. Eine starke europäische Kulturpolitik wäre das Gegenmodell zum Kleingeistigen der My-country-first Nationalisten. Ihnen spielt von der Leyen mit dieser Fehlentscheidung in die Hände."

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