Statement vom 23.06.2021

Dr. Anna Christmann zur Veröffentlichung von Handlungsempfehlungen zu Wissenschaftskommunikation der #FactoryWisskomm

Zur Veröffentlichung von Handlungsempfehlungen zu Wissenschaftskommunikation der #FactoryWisskomm erklärt Dr. Anna Christmann, Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik:

„Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsjournalismus sind wichtiger denn je. Die große Mehrheit der Bevölkerung weiß um den Wert unabhängiger und glaubwürdiger Kommunikation durch die Wissenschaft. Dafür beste Bedingungen zu bieten, ist der Auftrag an Politik und Wissenschaft.

Die Empfehlungen der #FactoryWisskomm unterstreichen, dass wir neue Impulse für eine Stärkung der Wissenschaftskommunikation brauchen, wie etwa Vorschläge für ein Forschungsprogramm für inter- und transdisziplinäre Wissenschaftskommunikationsforschung, die Verankerung als Kann-Kriterium bei Berufungsverfahren oder eine Weiterbildungsakademie und eine Verbrauchsstiftung für Wissenschaftsjournalismus.

Diese Erkenntnisse sind wichtig, aber nicht neu. Einen Gestaltungswillen hätte es bereits in den vergangenen vier Jahren im Forschungsministerium gebraucht. Doch außer einer Vielzahl von Ankündigungen blieb Ministerin Karliczek bei der Wissenschaftskommunikation weitestgehend untätig.

Für die kommenden vier Jahre muss es heißen: endlich machen. Als Grüne wollen wir die Wissenschaftskommunikation durch ein eigenes Forschungsprogramm stärken und die Aus- und Weiterbildung von Wissenschaftler*innen in diesem Bereich fördern. Durch mehr partizipative Formate wie Reallabore, Citizen-Science oder Experimentierräume wollen wir die Breite der Gesellschaft besser an Forschungsvorhaben teilhaben lassen. Auch wollen wir den Aufbau einer unabhängigen Fördereinrichtung für wissenschaftskommunikative und wissenschaftsjournalistische Innovationsprojekte angehen.“

Foto von Anna Christmann MdB
Dr. Anna Christmann
Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik Sprecherin für Bürgerschaftliches Engagement