Statement vom 18.07.2020

Dr. Danyal Bayaz zum Einsatz des Kanzleramts für Wirecard

Zu den Berichten, wonach das Kanzleramt sich im Herbst 2019 für Wirecard einsetzte, erklärt Dr. Danyal Bayaz, Mitglied im Finanzausschuss:

„Beim Fall Wirecard stellt sich schon lange die Frage, ob in dieser Bundesregierung irgendjemand auch mal etwas richtig gemacht hat – und das betrifft offenbar auch das Bundeskanzleramt. Da tun sich Abgründe eines kollektiven Dilettantismus auf. Wie kann man sich für ein Unternehmen einsetzen, wenn bereits zahlreiche Vorwürfe im Raum stehen? Wie kann man sich so vor den Karren eines dermaßen schmerzbefreiten Lobbyismus spannen lassen? Macht da irgendjemand einen Faktencheck? Die Bundesregierung wäre gut beraten, nicht weiter scheibchenweise mit der Wahrheit rauszurücken. Es wird und muss alles schnellstmöglich aufgeklärt werden – da kann es keine Sommerpause geben.“