Statement vom 30.09.2020

Dr. Julia Verlinden und Chris Kühn zum des „Wärmemonitor 2019“ (DIW)

Zur Vorstellung des „Wärmemonitors 2019“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) erklären Dr. Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik, und Chris Kühn, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik:

„Es sind ernüchternde Zahlen, die der Wärmemonitor 2019 herausstellt. Diese Zahlen dokumentieren gleichsam das Versagen der Bundesregierung beim Klimaschutz im Gebäude- und Wärmesektor. Hier macht die Bundesregierung wahlweise zu wenig oder schlicht das Falsche. Deutlich mehr Anstrengungen für das klimafreundliche Heizen sind überfällig. Es braucht jetzt eine Offensive für die erneuerbare Wärme und mehr Investitionen in die energetische Sanierung von Quartieren und einzelnen Gebäuden. Sonst kommen wir bei der CO2-Reduktion nicht voran. Deutschland muss auch beim Heizen wegkommen von Öl und Gas. Denn die hohen Rechnungen dafür zahlen am Ende vor allem die Mieterinnen und Mieter.“

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