Statement vom 11.04.2019

Dr. Kirsten Kappert-Gonther zu Autofahrten unter Cannabiseinfluss

Anlässlich der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zu Autofahrten unter Cannabiseinfluss erklärt Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Sprecherin für Drogenpolitik:

„Niemand sollte berauscht Auto fahren. Aber der Führerscheinentzug wird als Drohkulisse für alle Menschen aufgebaut, die Cannabis konsumieren. Sie sind auch dann vom Führerscheinentzug bedroht, wenn sie sich niemals berauscht hinter das Steuer setzen. Diejenigen, die zwar gelegentlich Cannabis konsumieren, aber nicht unter dem Einfluss von Cannabis Auto fahren, sollten deshalb nicht mit dem Führerscheinentzug bestraft werden. Es gibt keinen Grund, Cannabis und Alkohol im Straßenverkehr unterschiedlich zu behandeln. Diese Haltung wird durch das heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig gestärkt.“

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