Statement vom 22.11.2019

Dr. Kirsten Kappert-Gonther zur WHO-Studie zu mangelnder Bewegung bei Jugendlichen

Zur WHO-Studie zu mangelnder Bewegung bei Jugendlichen erklärt Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Sprecherin für Gesundheitsförderung:

„Die Bundesregierung muss in Sachen Gesundheitsförderung entschieden nachsteuern. Es reicht nicht, an das individuelle Verhalten zu appellieren. Vielmehr müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die ein gesundes Leben im Alltag ermöglichen. Bewegung muss ganz selbstverständlich im Alltag entstehen. Es muss bequem, leicht und sicher sein, das Fahrrad für die täglichen Wege zu nutzen oder zu Fuß zu gehen. Dazu muss endlich die Verkehrswende her: Wir brauchen mehr und besser ausgebaute Radwege, sicherere Fußwege. Kinder brauchen mehr Spielflächen in den Städten, damit sie von klein auf draußen spielen können. Schulwege müssen attraktiv und sicher sein, damit Schülerinnen und Schüler sich selbstständig auf ihren täglichen Wegen bewegen, statt mit dem Eltern-Taxi gefahren zu werden. Gesundheitsförderung entscheidet sich im Alltag."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher