Statement vom 17.01.2019

Erhard Grundl zu Klagen der AfD gegen kritische Theaterproduktionen

Zur Häufung von Klagen der AfD gegen kritische Theaterproduktionen erklärt Erhard Grundl, Sprecher für Kulturpolitik:

"Kunst muss nicht gefallen. Sie überschreitet immer schon Grenzen zwischen Schönheit und Zumutung, sie ist oft verstörend und provozierend. Das macht sie unbequem und wahrhaftig. Gegen Theaterproduktionen zu klagen, wenn diese dem eigenen Weltbild widersprechen, wie von Rechtsaußen in u.a. Berlin, Hamburg, Augsburg und zuletzt Paderborn angestrebt, ist der Versuch, zensierend in Meinungsvielfalt einzugreifen. Die Freiheit der Kunst ist ein hohes Gut in einer weltoffenen, pluralistischen Gesellschaft. Wir werden nicht zulassen, dass kritische Künstlerinnen und Künstler in ihrer Arbeit behindert und eingeschüchtert werden."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher