Statement vom 06.08.2019

Filiz Polat und Margit Stumpp zur Debatte um den Grundschulbesuch von Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen

Zur Debatte um den Grundschulbesuch von Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen erklären Filiz Polat, Sprecherin für Migrationspolitik, und Margit Stumpp, Sprecherin für Bildungspolitik:

Filiz Polat, Sprecherin für Migrationspolitik:

„Die Ausgrenzung von Kindern in sogenannten Ausländerklassen ist ein Relikt der 80er Jahre, gescheitert und diskriminierend. Anstatt schon wieder eine populistische Scheindebatte anzuzetteln, sollte die Bundesregierung endlich ihre Hausaufgaben im Integrations- und Bildungsbereich machen. Es muss in eine flächendeckende integrierte Sprachförderung in allen Schulformen investiert werden und es müssen qualifizierte und gut bezahlte Lehrkräfte für Deutsch als Zweitsprache zur Verfügung stehen. Die Bundesregierung hat aber erst kürzlich beschlossen, ihre finanzielle Unterstützung an die Länder zur Integration der Geflüchteten zu kürzen."

 

Margit Stumpp, Sprecherin für Bildungspolitik:

„Deutsch ist ein essentieller Bestandteil für unser Zusammenleben. Eine Sprache erlernen Kinder am besten gemeinsam mit Gleichaltrigen, daher kann Ausgrenzen und Separieren auf keinen Fall die Lösung sein, sondern der frühe und effektive Zugang zu Sprachförderung. Anstatt schon wieder eine populistische Scheindebatte anzuzetteln, sollten wir endlich mal über die staatlich gemachten Probleme im Integrationsbereich sprechen.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

 

Filiz Polat
Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik
Margit Stumpp
Sprecherin für Bildungspolitik Sprecherin für Medienpolitik