Statement vom 03.05.2021

Friedrich Ostendorff zu den Ergebnissen der Folgenabschätzungsstudie / Borchert-Kommission

Zu den Ergebnissen der Folgenabschätzungsstudie zu den Vorschlägen der Borchert-Kommission erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

„In Zukunft muss jede Investition auch dem Tierwohl dienen. Leider wird zum Umbau der Tierhaltung zwar seit Jahren viel besprochen, aber nichts umgesetzt. Die Branche ist dementsprechend zutiefst verunsichert und wartet ab, sodass sich ein Investitionsstau gebildet hat. Der Stein zum Umbau der Tierhaltung muss nun endlich ins Rollen kommen. Dafür muss sich die Bundesregierung nun endlich zusammenraufen und für ein Finanzierungsmodell entscheiden. Die Landwirt:innen brauchen außerdem die vertragliche Absicherung, dass höhere Haltungsstandards verlässlich finanziert werden. Es liegen nun zahlreiche Detailstudien vor, wie ein Umbau der Tierhaltung aussehen kann. Es gibt jetzt keine Ausreden mehr. Damit Tierschutz wirtschaftlich machbar ist, wollen wir artgerechtere Ställe finanzieren und den Landwirt:innen langfristig Planungssicherheit bieten.“