Statement vom 06.05.2020

Friedrich Ostendorff zu den stark steigenden Bodenpreisen für Ackerflächen

Zu den stark steigenden Bodenpreisen für Ackerflächen erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

„Die Situation auf dem Bodenmarkt ist besorgniserregend. Immer mehr Fläche und Betriebe gehen an Kapitalinvestoren verloren. Für bäuerliche Betriebe bleibt wenig Spielraum. Wir müssen dem entgegensteuern, wenn wir eine lebendige, regionale und bäuerliche Landwirtschaft und einen vielfältigen attraktiven ländlichen Raum erhalten wollen.

Julia Klöckner schiebt die Verantwortung auf die Länder, statt die Möglichkeiten auf Bundesebene effektiv zu nutzen. Share-Deals müssen endlich effektiv besteuert werden. Dafür müssen die Erfassungsgrenze im Grunderwerbsteuergesetz auf 50 Prozent deutlich abgesenkt und die Haltefrist weiter verlängert werden. Wir müssen die ungerechte steuerliche Besserstellung von Megakonzernen, die mit unserem Boden spekulieren, endlich beenden.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher