Statement vom 29.04.2020

Friedrich Ostendorff zu den vom DWD veröffentlichten Niederschlagszahlen für den April 2020

Zu den vom Deutschen Wetterdienst (DWD) veröffentlichten Niederschlagszahlen für den April 2020 erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

„Die Bodenfeuchte ist mittlerweile dramatisch gering. Der Boden ist staubtrocken und steinhart. Dazu kommen die starken austrocknenden Winde. Da helfen auch zwei Tage Regen nicht viel.

Seit fünf Jahren haben wir eine sehr starke Frühsommertrockenheit, wie wir sie früher nicht kannten. Das bedroht besonders die Sommerkulturen.

Wir müssen uns auf ein erneutes Dürrejahr vorbereiten. Julia Klöckner hat es bislang verpasst, Konzepte und Maßnahmen vorzulegen. Bäuerinnen und Bauern wollen wissen, wie sie bei der Anpassung an zukünftige Dürre und Extremwetterereignisse unterstützt werden.

Wir müssen die Landwirtschaft klimafest machen und brauchen mehr Mittel für die Forschung und die Anpassung an sich verändernde Klimabedingungen, z.B. durch vielfältige Fruchtfolgen, Humusaufbau und Stärkung bäuerlicher Betriebe."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher