Statement vom 02.11.2018

Friedrich Ostendorff zu einem möglichen Ende des massenhaften Kükentötens

Zu den Äußerungen von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner über ein mögliches Ende des massenhaften Kükentötens erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:          

„In den vergangenen Jahren hat das Landwirtschaftsministerium inflationär ein Ende des Kükentötens angekündigt - geändert hat sich aber bislang gar nichts. Seit 2008 wurden knapp 7 Millionen Euro an Steuergeldern für die Entwicklung von Alternativen zum Kükentöten verwendet. Dabei ging es einerseits um technische Verfahren und züchterische Arbeit. Klöckners Vorgänger Schmidt setzte dabei auf ein gänzlich anderes Verfahren, um das Geschlecht des Hühnerembryos bereits im Ei festzustellen. In Erinnerung ist noch der so genannte Demonstrator, der bei der Grünen Woche 2017 für Erheiterung sorgte. Wir fordern einen niedrigschwelligen Zugang zu der neuen Technik auch für kleine Brütereien. Denn eins ist klar: Das Töten von mehr als 40 Millionen männlichen Küken jährlich muss schleunigst ein Ende haben."

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