Statement vom 06.11.2018

Friedrich Ostendorff zu neuen Vorwürfen der Tierquälerei in einem Rinderschlachthof in Oldenburg

Die neuerlichen Vorwürfe der Tierquälerei in einem Rinderschlachthof in Oldenburg kommentiert Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

„Die per Video dokumentierten Tierquälereien in einem Betrieb in Oldenburg sind zutiefst verstörend und zeigen ein absolut inakzeptables Vorgehen auf. Dass es immer wieder zu gravierenden Tierschutzverletzungen an und in Schlachthöfen kommt macht deutlich, dass wir die Tiere in der Landwirtschaft besser schützen müssen. Die Versuche, die Debatte mit dem Verweis auf "einzelne schwarze Schafe" klein zu halten, sind gescheitert.

Nach Tierschutzschlachtverordnung müssen Tiere bei Transport und Schlachtung von jedem vermeidbaren Schmerz, Stress und Leiden verschont werden. Doch leider wird durch geheime Videoaufnahmen gezeigt, dass die Realität oftmals grausam und brutal ist.

Deshalb müssen Kontrollen und Vollzug effektiver und zielgerichteter gestaltet werden. Dazu muss die Bundesregierung zusammen mit den Ländern dafür sorgen, dass bereits auffällig gewordene Schlachthöfe deutlich häufiger und ohne Vorankündigung kontrolliert werden. Wir müssen den Schutz der Tiere, die für unsere Lebensmittel sterben, unbedingt sicherstellen. Dies ist im gängigen System nicht der Fall.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher