Statement vom 11.10.2018

Friedrich Ostendorff zu Tierschutzverstöße an einem Schlachthof in Niedersachsen

Zu den Medienberichten über Tierschutzverstöße an einem Schlachthof in Niedersachsen erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

"Scheinbar wurden die Tierschutzvorgaben systematisch missachtet. Gravierende Missstände gelangen zu häufig nur dann ans Tageslicht, wenn sie von Aktivisten oder Journalisten enthüllt werden. Dabei wäre es die Aufgabe der zuständigen Behörden, Tierschutzverletzungen zu erkennen. Deshalb müssen Kontrollen und Vollzug effektiver und zielgerichteter gestaltet werden. Dazu muss die Bundesregierung zusammen mit den Ländern dafür sorgen, dass tierhaltende Betriebe und Schlachthöfe, vor allem Risikobetriebe und bereits auffällig gewordene Betriebe, deutlich häufiger und ohne Vorankündigung kontrolliert werden."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher