Statement vom 28.07.2021

Friedrich Ostendorff zum Tierschutz-Skandal auf dem Schlachthof der Firma Mecke in Werne

Zum Tierschutz-Skandal auf dem Schlachthof der Firma Mecke in Werne erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

„Die Bilder aus dem Schlachthof der Firma Mecke in Werne bilden das Höchstmaß an krimineller Energie im Umgang mit Tieren ab. Das weit verzweigte Firmenkonstrukt ist so undurchsichtig, dass die Kontrollbehörden offenbar an ihre Grenzen stießen. Das zuständige Veterinäramt hat den Betrieb vernachlässigt oder systematisch weggeschaut, anders sind Verstöße in diesem Ausmaß nicht zu erklären.

Die Firma Mecke, die sich auf Notschlachtungen spezialisiert hat, liefert sein Löwenfutter in Zoos bis nach Italien. Gerade bei solchen Betrieben muss das Veterinäramt endlich strenge, regelmäßige und unangekündigte Kontrollen durchführen. Das Wegschauen hat System, denn das Elend beginnt schon viel früher, bei der Entwertung der Milchkühe im Stall. Sobald deren Milchleistung abnimmt, wird die Schwarzbunte als Wegwerfkuh verramscht."