Statement vom 01.04.2019

Friedrich Ostendorff zur Düngeverordnung

Zum Konflikt der Bundesregierung hinsichtlich der Überarbeitung der Düngeverordnung erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

"Es ist ein Skandal, dass die Bundesregierung die Frist für die Nachbesserung der Düngeverordnung einfach verstreichen lässt und Strafzahlungen in Kauf nimmt. Das geht zu Lasten der Umwelt und belastet gleichermaßen die Betriebe, die jetzt schon umweltgerecht wirtschaften. Keiner weiß mehr wohin die Reise geht. Dabei liegen die Antworten klar auf dem Tisch: Die Nitratbelastung unseres Wassers ist in den roten, besonders belasteten Gebieten zu hoch. Wasser ist Allgemeingut, niemand hat das Recht, es zu verschmutzen. Die Bundesregierung muss die Düngeverordnung so nachbessern, dass die Wasserqualität in Deutschland wirklich geschützt wird und die Betriebe in die Verantwortung genommen werden, die auch Verursacher sind. Das sind überwiegend die Intensivtierbetriebe, nicht die ökologischen und extensiv Wirtschaftenden. Jetzt muss die Düngeverordnung komplett neu aufgemacht und endlich fachlich richtig neu formuliert werden. Das Landwirtschaftsministerium muss endlich anfangen zu arbeiten."

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