Statement vom 11.04.2019

Frithjof Schmidt zur Lage im Sudan

Zur Lage im Sudan erklärt Frithjof Schmidt, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss:

„Spätestens jetzt zeigt sich: Mit ihrer Politik, die Diktatur im Sudan als Stabilitätsanker in der Region zu betrachten, ist die Bundesregierung endgültig gescheitert. Angesicht der aktuellen Entwicklung darf die Bundesregierung nicht weiter schweigen sondern muss sich der Troika aus USA, Großbritannien und Norwegen anschließen und sich hinter die Forderungen der Demonstrierenden nach einem demokratischen Machtwechsel stellen. Es ist zu hoffen, dass sich auch innerhalb des Militärs Kräfte durchsetzen, die die Volksbewegung für eine Demokratisierung und Modernisierung des Landes unterstützen.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher