Statement vom 14.07.2019

Glyphosat

Zu den aktuellen Äußerungen von Julia Klöckner zu Glyphosat erklärt Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik:

„Gut, dass auch bei der CDU angekommen ist, dass Glyphosat keine weitere Zulassungszukunft in der EU haben kann. Aber die Krokodilstränen über den eingeschränkten nationalen Handlungsspielraum kann sich Julia Klöckner sparen. Schließlich war es die Unionsfraktion, die in Brüssel dafür gesorgt hat, dass Glyphosat eine weitere Zulassung erhalten hat. Ein Grund, die Hände in den Schoß zu legen, ist es jedoch nicht. Statt zu lamentieren sollte Frau Klöckner dafür sorgen, dass die illegalen nationalen Zulassungen für Glyphosatprodukte, die ohne Einvernehmen der Umweltbehörden und ohne jegliche Biodiversitätsauflagen erfolgt sind, zurück genommen werden. Und sie sollte endlich die private Anwendung des Mittels beenden. Wieso eigentlich sollte es Österreich schaffen aus Glyphosat auszusteigen und Deutschland nicht? Klöckner muss endlich Forschungsmittel für eine Landwirtschaft ohne Pestizide bereitstellen, statt ihre Hilflosigkeit zu beklagen.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Harald Ebner

Sprecher für Waldpolitik Sprecher für Gentechnik und Bioökonomiepolitik