Statement vom 26.02.2019

Harald Ebner zum Beginn des zweiten Bayer-Monsanto-Glyphosat-Prozesses in San Francisco

Zum Beginn des zweiten Bayer-Monsanto-Glyphosat-Prozesses in San Francisco erklärt Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik:

"Bayer muss endlich aktiv zur Aufklärung über Monsanto-Mauscheleien und die tatsächlichen Glyphosat-Gefahren für Umwelt und Gesundheit beitragen. Auch im Interesse von Unternehmen und Aktionären. Der Versuch des Konzerns, mit hochgerüsteter Verteidigung und juristischen Tricks den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, ist zum Scheitern verurteilt. Eine neue Studie belegt klar einen Zusammenhang zwischen Glyphosat und Lymphdrüsenkrebs, um den es in der ersten Phase des neuen Prozesses geht. Damit ist auch die europäische Zulassung des Pflanzenvernichters in Frage gestellt. Es ist gut, dass Frankreich jetzt eine eigene, wirklich unabhängige Glyphosat-Prüfung unter staatlicher Regie startet. Die deutsche Bundesregierung bleibt dagegen weiter komplett tatenlos, Ministerin Klöckner erteilt inzwischen sogar dem angekündigten Glyphosat-Ausstieg eine Absage, mit dem fadenscheinigen Verweis auf die geltende EU-Zulassung für den Stoff. Die hatte allerdings ihr eigener Vorgänger Schmidt in Brüssel gegen alle Absprachen durchgedrückt."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Harald Ebner

Sprecher für Waldpolitik Sprecher für Gentechnik und Bioökonomiepolitik