Statement vom 07.03.2019

Harald Ebner zum Urteil des Europäischen Gerichts/ Freigabe der Glyphosat-Studien

Zum heutigen Urteil des Europäischen Gerichts (EuG) zur Freigabe der Glyphosat-Studien der Hersteller erklärt Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik:

"Das ist ein weiterer wichtiger Erfolg für Transparenz, Umwelt- und Gesundheitsschutz. Es ist gut, dass die obersten EU-Richter heute mit diesem wegweisenden Urteil klargestellt haben, dass das öffentliche Interesse an den Umweltgefahren, die von Pestiziden und anderen Stoffen ausgehen, allemal schwerer wiegt als Geheimhaltungsinteressen der Hersteller. Zusammen mit der beschlossenen Reform für mehr Transparenz bei den Zulassungsverfahren ist das ein deutliches Signal an alle Hersteller, aber auch alle Behörden in Europa, dass jetzt endgültig Schluss ist mit der Geheimniskrämerei bei Pestiziden. Die Informationen, die in Folge dieses Urteils veröffentlicht werden, müssen gründlich geprüft werden und zusammen mit inzwischen veröffentlichten neuen Erkenntnissen über Glyphosat-Risiken die Basis für eine gründliche Neubewertung sein, bei der auch die aktuelle EU-Zulassung des Pflanzenvernichters hinterfragt werden muss.“

 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Harald Ebner
Sprecher für Waldpolitik Sprecher für Gentechnik und Bioökonomiepolitik