Statement vom 20.03.2019

Hofreiter/Ebner zum Glyphosat-Urteil

Zum Urteil im zweiten Bayer-Monsanto-Glyphosat Prozess in San Francisco finden Sie im Folgenden Statements von Anton Hofreiter und Harald Ebner.

Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:
"Das Urteil ist eine erneute Klatsche für den Glyphosat-Mischer Bayer.  Die Monsanto-Übernahme mausert sich damit nicht nur als ökologisches, sondern auch als wirtschaftliches Desaster für Aktionäre und Beschäftigte. Angesichts der Urteile muss sich die Bundesregierung fragen lassen, weshalb sie giftiges Glyphosat weiter ungebremst auf den Äckern zulässt. Vom versprochenen Glyphosat-Ausstieg ist sie 5.000 Tonnen entfernt."

 
Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik:
"Die US-Gerichte lassen sich nicht kirre machen - nach gründlicher Beratung sieht die Jury auch im zweiten großen Glyphosat-Prozess eine Mitverantwortung des Unkrautvernichters an der Krebserkrankung des Klägers. Zusammen mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen muss das Anlass für einen Kurswechsel des Bayer-Konzerns sein. Bayer muss jetzt endlich selbst zur Aufklärung der wahren Glyphosat-Risiken und des Monsanto-Gemauschels bei Studien beitragen, statt stur mit aller Macht die Unbedenklichkeit von Glyphosat zu propagieren. Und die Bundesregierung muss endlich ernst machen mit dem Glyphosat-Ausstieg, statt sogar noch neue Glyphosat-Produkte ohne Auflagen zuzulassen."

 
Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Harald Ebner
Sprecher für Waldpolitik Sprecher für Gentechnik und Bioökonomiepolitik