Statement vom 02.06.2020

Kai Gehring zum Jobvelust bei Studierenden durch die Coronakrise

Zu den Ergebnissen einer Umfrage, wonach 40 Prozent der Studierenden durch die Coronakrise einen Job verloren haben, erklärt Kai Gehring, Sprecher für Forschung, Wissenschaft und Hochschule:

„Die Bundesregierung muss endlich eingestehen, dass sie unterschätzt hat, wie viele Studierende pandemiebedingt in Not geraten sind. 40 Prozent der Studierenden haben durch Corona ihren Job verloren – das sind 1,2 Millionen junge Menschen, die teils gezwungen sind, aus finanziellen Gründen ihr Studium abzubrechen oder sich zu verschulden. Die Zahlen zeigen, dass die geplante Nothilfe der Bundesregierung hinten und vorne nicht reicht. Wohl kaum eine Bundesregierung hat dermaßen Politik gegen die Jugend gemacht wie die jetzige. Bildungsministerin Karliczek und Jugendministerin Giffey müssen am Kabinettstisch endlich wie Löwinnen für die junge Generation kämpfen. Sie dürfen es nicht zulassen, dass die junge Generation die Verlierer der Coronakrise wird. Die Studierenden in Not brauchen unverzüglich eine vorübergehende Öffnung des BAföG. Wenn die Bundesregierung weiter ihren Job vergeigt und die akute Notlage junger Menschen ignoriert, droht eine Ausbildungskatastrophe."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Kai Gehring
Sprecher für Forschung, Wissenschaft und Hochschule