Statement vom 07.09.2018

Kai Gehring zur Finanzierungslücke beim UN-Kinderhilfswerk Unicef in Jordanien

Zur Finanzierungslücke beim UN-Kinderhilfswerk Unicef in Jordanien erklärt Kai Gehring, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe:

„Bildung ist ein Menschenrecht und Hoffnungsschimmer für die Ärmsten der Armen. Es darf nicht hingenommen werden, dass Unicef-Bildungsprogramme in Jordanien wegen mangelnder internationaler Unterstützung gekürzt oder gar eingestellt werden müssen. Kindern, die aus der Hölle des syrischen Krieges fliehen konnten, die Bildung zu kürzen ist ein weiterer Tiefschlag, weil Lernen bei ihnen Hoffnung weckt und Perspektiven öffnet. Es ist unverantwortlich und empört mich, wenn einzelne Länder auf dem Rücken von geflüchteten und besonders schutzbedürftigen Kindern sparen.

Ebenso wie die internationale Gemeinschaft muss Deutschland seine Unterstützung verstärken, damit Flüchtlingskinder weiter die Schulen besuchen können und nach Krieg und Flucht nicht noch stärker um ihre Zukunft beraubt werden. Dass geflüchtete Kinder lesen, schreiben und rechnen lernen, ist eine elementare Zukunftsinvestition und Ausdruck dringend benötigter Menschlichkeit.“

 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Kai Gehring
Sprecher für Forschung, Wissenschaft und Hochschule